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In guten Händen:Rüsselsheimer Hospizhilfe e.V. | ||
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"Wir sind da für die Begleitung |
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RÜSSELSHEIMER ECHO Zahlen zeugen von enormem Bedarf Hospizhilfe - Vorstand informiert Hauptversammlung über Zunahmen und Anstiege in fast allen Bereichen RÜSSELSHEIM (red). Einerseils gab es bei der Hauptversammlung des Vereins Hospizhilfe zu viele Zahlen, andererseits zu wenig - und das ausgerechnet beim Kassenbericht. Schatzmeisterin Hedi Eichhorn hatte den Kassenbericht und den Haushaltsplan für das laufende Jahr allen Mitgliedern zugeschickt, ohne bei der Versammlung die Pressevertreter über Zahlen, Daten und Fakten zu informieren. Eichhorn riss lediglich an, dass die momentanen Rücklagen des Vereins rund 90 000 Euro beiragen, wovon im laufenden Jahr etwa 30 000 Euro für Gehaltskosten aufgewendet werden müssten, falls sich die Spendenlage nicht verbessere. Wenn es nicht mehr Spendengelder gebe, müssten in zwei Jahren Kündigungen ausgesprochen werden. Vorsitzender Dimitri Flieger, Chefarzt am GPR-Klinikum, beurteilte das angelaufene Gescbäftsjahr als erfolgreich. Die Arbeit sei gefestigt worden, und die Hospizhilfe sei nun auch am GPR-Klinikum vertreten. Die Vernetzung mit anderen Hospizhilfen sei vorangetrieben worden. Darüber hinaus habe es viele gut besuchte Veranstaltungen zum Thema Patientenverfügung gegeben. Viele Patienten kommen mit klaren Vorstellungen, was für Angehörige und behandelnde Ärzte von Vorteil sei. Der Verein zähle derzeit 260 Mitglieder und sei gut aufgestellt. Koordinatorin Doris Lüke griff auf die umfassende Statistik zurück, die der Verein seit 2006 führt, und bezifferte einen starken Anstieg von damals 34 auf derzeit 53 Mitarbeiter sowie von 1415 ehrenamtlich gelisteten Stunden auf 6500. Wurden 2006 für die Fortbildung ehrenamtlicher Helfer noch 351 Stunden aufgewendet,so waren es voriges Jahr 792 Stunden. Wegen der Optimierung der Bürotätigkeiten gingen die Bürostunden von 1864 auf 1576 Stunden zurück, während 2006 33 Menschen begleitet wurden und 71 im vergangenen Jahr. Die Anzahl der Stunden, die bei Menschen zu Hause werbracht wurden, ist von 1372 im Jahr 2006 auf 1577 angestiegen. 2006 wurden 21 Augehörige begleitet, 2009 bereits 64. Die Zahlen zeugen laut Lüke von einem enormem Bedarf. Darum suche die Hospizhilfe dringend weitere Helfer. Karin Pfeiffer informierte über seit zwei Jahren bestehende Café Lichtblick als Treffpunkt für Trauernde, und Christel Rumpf erinnerte daran, dass sie im vergangenen Jahr 56 Hilfestellungen und Beratungen für Patientenverfügungen sowie zahlreiche Informationsveranstaltungen absolviert habe. Weiter beschloss die Versammlung einstimmig eine Satzungsänderung. Sie ist laut Eichhorn erforderlich, weil der Verein für den Fall, dass er sich einmal auflöse, bisher als Erben für sein Vermögen den Hessischen Verband der Hospizvereine angegeben hatte. Der wiederum habe versäumt, seine Gemeinnützigkeit zu beantragen, weshalb die Gemeinnützigkeit der Rüsselsheimer Hospizhilfe gefährdet gewesen sei. Das Vermögen der Hospiztiilfe fällt nun nach der Satzungsänderung, sollte sich der Verein eines Tages auflösen, dem Verein Kontakt - Soziale Dienste zu. tami 20.03.2010
MAIN-SPITZE Weitere Helfer dringend gesucht HOSPIZ "Cafe Lichtblick" kommt gut an RÜSSELSHEIM (nß). Eine "freudige Mitteilung" hatte die Koordinatorin Doris Lüke für die Mitglieder der Rüsselsheimer Hospizhilfe auf der Jahreshauptversammlung: 2009 sei das erfolgreichste Jahr in der über 15-jährigen Geschichte des Vereins gewesen. Die Zahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter hat sich von 34 im Jahr 2006 auf 53 im Jahr 2009 gesteigert. Dennoch dämpfte der Vorsitzende, Professor Dr. med. Dimitri Flieger, die Euphorie: "Wir brauchen Unterstützung, damit wir unterstützen können." Und Lüke ergänzte: "Wir brauchen dringend weitere Hospizhelfer." Der vorhandene Stamm hat im vergangenen Jahr sehr viel geleistet. In der Mehrzahl sind es Frauen, die die Begleitung von 71 schwerstkranken Menschen ermöglichen. Dies sei eine "gigantische Zahl", sagte Lüke. 1577 Stunden ehrenamtliche Arbeit kamen so allein in der Sterbebegleitung zustande. 42 Angehörige wurden betreut, "das erfordert oft wesentlich mehr Kraft und Emotionsarbeit als bei einem Sterbenden", erklärte Lüke, 792 Stunden verbrachten die Helferinnen auf Fortbildungen oder bei der Supervision. Die Büroarbeiten erforderten weitere 1576 Stunden ehrenamtlichen Engagements. Ein weiteres Tätigkeitsfeld sind zum Beispiel die Klientenkontakte ohne ehrenamtliche Begleitung, die mit 569 Stunden im vergangenen Jahr zu Buche schlugen. Karin Pfeiffer berichtete über das "Café Lichtblick", das im Februar sein zweijähriges Bestehen feierte. Es befindet sich im "Haus der Senioren" und hat an jedem ersten Sonntag im Monat geöffnet. Trauernde Menschen können sich dort einfinden. "Mit der Zeit sind wir gute Beobachter geworden", sagte Pfeiffer. "Nicht nur die Trauer, sondern auch andere Themen spielen eine Rolle." Dr. Christi Rumpf bietet Beratungen rund um die Patientenverfügung an. 56 Menschen hatten im vergangenen Jahr dieses Angebot in Anspruch genommen. Außerdem wird sie als Referentin zu diesem Thema verstärkt angefragt. So hat sie zum Beispiel bei der "Leitstelle Älterwerden" und im Frauenzentrum Vorträge gehalten. Über eine Satzungsänderung stimmten die Mitglieder am Donnerstag ab: Für den Fall, dass sich der Verein auflöst oder seinen bisherigen Zweck nicht mehr erfüllt, muss ein Erbe in der Satzung angegeben werden. Bisher war das der Verband der hessischen Hospizvereine, der es jedoch versäumt hat, sich vom Finanzamt die Gemeinnützigkeit anerkennen zu lassen. Deshalb ist nun der Verein "Kontakt - Soziale Dienste" zum Erben ernannt worden. 20.03.2010 |
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Rüsselsheimer Hospizhilfe e.V. - Gutenbergstr. 2 - 65428 Rüsselsheim - Tel. 0 61 42 / 1 33 94 - EMail-Kontakt
V.i.S.d.P.: Prof. Dr. med. Dimitri Flieger (1. Vorsitzender) | |||